Dr. Thomas Ulmer MdEP
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

EU soll für Forscher und Studenten aus Drittstaaten attraktiver werden

Mosbach/Brüssel. „Frieden, Freiheit, Völkerverständigung, Austausch der Jugend: Das sind die eigentlichen Ideen von Europa und diese Werte muss Europa auch noch stärker nach außen vertreten“, so der Europaabgeordnete Dr. Thomas Ulmer. Ulmer freute sich daher, dass das Europäische Parlament in erster Lesung einem Gesetzesentwurf zugestimmt hat, der das Ziel hat, die Lebensbedingungen begabter Studenten und Forschern aus Drittstaaten in der EU zu verbessern. So sollen Drittstaatsangehörige nach Abschluss ihrer Forschungsarbeiten oder ihres Studiums in einem Mitgliedstaat das Recht erhalten, sich für 18 Monate im betreffenden EU-Staat aufzuhalten, um dort Arbeit zu suchen oder ein Unternehmen zu gründen.

Gleichzeitig, und das betonte Ulmer besonders, sollen mit den geplanten Vorschriften auch die Bedingungen für Einreise und Aufenthalt bei Teilnahme an einem Schüleraustausch, Praktikum, Freiwilligendienst oder Au-pair-Programm klar festgelegt werden. „In einem Europa, in dem leider viel zu häufig nur von Krisen die Rede ist, ist ein solcher Vorstoß das richtige Zeichen“, ist sich Ulmer sicher.

Das Europäische Parlament hatte über den Gesetzentwurf in erster Lesung abgestimmt, um den bisher erreichten Kompromiss für das nächste Parlament festzuhalten. So können die Abgeordneten nach der Europawahl im Mai 2014 auf der Grundlage des bisherigen Entschlusses weiterarbeiten.

© Dr. Thomas Ulmer 2017