Dr. Thomas Ulmer MdEP
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Pressemitteilungen 2009 von Dr. Thomas Ulmer MdEP

Regelungsbedarf bei Zugangsbedingungen für Naturheilmittel



Straßburg. Auf Einladung des Europaabgeordneten und Arzt Dr. Thomas Ulmer waren vergangene Woche in Straßburg zahlreiche Vertreter von Industrie und Politik zusammen gekommen, um über bessere Rahmenbedingungen für homöopathische und anthroposophische Arzneimittel in der Europäischen Union zu diskutieren.

Das große Interesse zeigte den Aufklärungs- und Informationsbedarf in diesem Bereich der Medizin, der laut ECHAMP, der europäischen Vereinigung für homöopathische und anthroposophische Medizin, von der europäischen Politik stark benachteiligt ist. Max Daege, Vorsitzender der Mitgliedervereinigung von ECHAMP, veranschaulichte in seiner Präsentation, dass homöopathische Medizin lediglich die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisiert und diesen dabei auf natürliche Weise unterstützt, die Krankheit zu heilen. Homöopathische Arzneimittel werden laut ECHAMP in 60 % der Fälle zur Bekämpfung von Erkältung und leichter Grippe verwendet. Außerdem liegt ein deutlicher Vorteil in den geringen Nebenwirkungen der Produkte. Studien aus England und Deutschland belegen die deutliche Verbesserung der Lebensqualität der behandelten Patienten. In einem Video der Deutschen Homöopathie Union (DHU), Deutschlands Marktführer in der Herstellung homöopathischer Arzneimittel, wurde deutlich, wie diese Medikamente produziert werden.

Dr. Gesine Klein, Leiterin der Gruppe Wissenschaft der DHU, erklärte die Zusammensetzung und den therapeutischen Nutzen der Arzneimittel. Das Hauptanliegen der Hersteller, das bei der Diskussion hervorgehoben wurde, ist eine bessere Regulierung auf EU-Ebene. Doch dazu müsse erst einmal die Bedeutung der Homöopathie anerkannt werden. "Diese therapeutische Tradition muss endlich in die EU-Gesundheitsprogramme aufgenommen werden!" forderte Max Daege, Vorsitzender der Mitgliedervereinigung von ECHAMP. "Es ist an der Zeit, einen harmonisierten Rechtsrahmen für homöopathische und anthroposophische Medizinprodukte in der EU zu schaffen."

Dr. Thomas Ulmer, Schirmherr der Veranstaltung, freute sich über die rege Teilnahme und die lebhaften Diskussionen: "Wir müssen den Zugang für homöopathische Arzneimittel auf den Markt vereinfachen. Aus meiner Erfahrung als Arzt weiß ich, dass diese einen unschätzbaren Wert für die Patienten und deren Wohlbefinden haben. Bereits heute verwenden mehr als 100 Millionen Europäer diese Medizin und zwischen 25 und 40 % der Ärzte verschreiben die Medikamente. Das sind genug Gründe, um die Homöopathie ernst zu nehmen und entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen."

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
www.dhu.de
www.echamp.eu
www.bpi.de

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (21 October 2009 - MEP Lunch Meeting Strasbourg - Report.pdf)21 October 2009 - MEP Lunch Meeting Strasbourg - Report.pdf[Bericht ECHAMP - 29. Oktober 2009]21 KB
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