Dr. Thomas Ulmer MdEP
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Geldverkehr vereinfacht

Auf dem Papier gibt es den Euro seit fast neun Jahren (Einführung als Buchgeld im Jahre 1999), am 1. Januar 2002 wurde er erstmals als Bargeld in Umlauf gebracht. Allerdings fehlte bisher noch ein einheitliches System für Überweisungen, Lastschriften oder Zahlungen per Kreditkarte. Die unterschiedlichen Systeme in den Ländern der Europäischen Union verteuern und verlangsamen die Milliarden an Zahlungen über nationale Grenzen hinweg. Dies soll sich ab dem 28. Januar 2008 ändern. Dann kommt "Sepa", ein Projekt, das viele Experten als den größten Schritt zum gemeinsamen Währungsraum seit der Einführung des Euro bezeichnen.

"Sepa" steht für "Single Euro Payments Area", also: einheitlicher Raum im Zahlungsverkehr für den Euro. Von diesem neuen System soll der Verbraucher direkt profitieren: Wer zum Beispiel eine Ferienwohnung in Italien mietet und die Miete vom Konto einziehen lassen will, kann dem Hausbesitzer dank "Sepa" ohne Probleme seine deutsche Bankverbindung angeben. Auch Daueraufträge, zum Bespiel um den in Frankreich studierenden Kindern Geld zu schicken, werden einfacher.

Auch Dr. Thomas Ulmer, Europaabgeordneter der Region Nordbaden und Mitglied im Ausschuss für Verbraucherschutz, begrüßt die Einführung von "Sepa": "Dieser Schritt war längst überfällig. Hier können die Verbraucher ganz konkret von den Vorteilen der gemeinsamen Währung profitieren."

Wem die in den Banken und Sparkassen ausliegenden Broschüren nicht reichen, der kann auch im Internet unter den folgenden Adressen weitere Informationen unter dem zu wählenden Stichwort "Zahlungsverkehr" erhalten:

Link: SEPA

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© Dr. Thomas Ulmer 2017