Dr. Thomas Ulmer MdEP
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Öl, Erdgas, Kohle und Kernenergie bleiben unentbehrlich

Die Versorgungssicherheit muss langfristig sichergestellt werden: Bis 2030 wird die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern voraussichtlich auf 65 Prozent steigen. Aus diesem Grund ist auch die Kernenergie für die Gewährleistung der ständigen Energieversorgung mittelfristig in Europa unverzichtbar, insbesondere auch, um die hochgesteckten Ziele zur Bekämpfung des Klimawandels zu erreichen.

Mehrere europäische Länder, darunter auch Finnland, Frankreich, Bulgarien und Polen, bauen oder planen neue Kernkraftwerke. Daher ist es sowohl aus industriestrategischer Sicht als auch im Interesse der Förderung der weltweit strengsten Sicherheitsgrundsätze von entscheidender Bedeutung für europäische Unternehmen, an deren Bau beteiligt zu sein.

Auch in Zukunft werden die Mitgliedsstaaten der EU selbst über deren Umgang mit Kernenergie entscheiden. Dennoch haben die langfristigen Beschlüsse auch unmittelbare Folgen für die Klimaschutzziele.

Auch der Umweltexperte der CDU, Dr. Thomas Ulmer, betonte: "Die Kernenergie ist die derzeit größte kohlenstoffarme Energiequelle und liefert insofern einen potentiellen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels. Die Treibhausgasemissionen im Energiesektor können nur dann erfolgreich verringert werden, wenn zunehmend kohlenstoffarme Technologien wie Kernenergietechnologien, hier insbesondere die Kernfusion, Technologien für saubere Kohlennutzung und Technologien für erneuerbare Energieträger eingesetzt werden."

© Dr. Thomas Ulmer 2017