Dr. Thomas Ulmer MdEP
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Fahrplan für erneuerbare Energiequellen in Europa

Bereits im Dezember 2006 hat das Europäische Parlament ehrgeizige Ziele im Hinblick auf die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen im Primärenergiebereich bis 2020 gefordert. Auch die Aufstellung eines Fahrplans für das Erreichen eines Anteils an erneuerbaren Energiequellen von 50 Prozent bis 2040 wurde damals vom Europäischen Parlament vorgeschlagen.

Der Umweltexperte der CDU im Europaparlament, Dr. Thomas Ulmer, unterstreicht dabei: "Erneuerbare Energiequellen sind ein wesentliches Element in einem nachhaltigen Energiemix und tragen zu einer geringeren Einfuhrabhängigkeit bei." Auch die Bedeutung neuer technologischer Entwicklungen, deren Vorteile für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt, sollten hervorgehoben werden.

Der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie im Europäischen Parlament forderte nun erneut einen kräftigen Anschub für erneuerbare Energiequellen. Nötig seien unter anderem verbindliche Ziele für die Sektoren Stromerzeugung, Verkehr, Heizung und Kühlung.

Auch Windenergieanlagen vor der Küste besäßen ein gewaltiges Entwicklungspotenzial, das effektiver genutzt werden müsse.

Auch die Kernenergie sei eine emissionsarme Brückentechnologie, die den Übergang zu einer CO2-armen Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen ebnen könne.

Thomas Ulmer unterstrich, dass erneuerbare Energiequellen und Energieeffizienz mit die besten Mittel seien, um sowohl die Verbraucher als auch die Wirtschaft vor den Auswirkungen zunehmender Energieeinfuhren und steigenden Kraftstoffpreisen zu schützen.

Schließlich wurde darauf hingewiesen, dass in der EU 40 Prozent sämtlicher Energie in Gebäuden genutzt wird. Dort gebe es ein riesiges Potenzial zur Reduzierung des Verbrauchs. Bei der ökologischen Planung von Neubauten gebe es große Fortschritte: Die Nutzung von Solarenergie, Isolierung und erneuerbaren Energiequellen könnten so zu energiearmen, energiepassiven oder sogar zu energieliefernden Gebäuden führen.

© Dr. Thomas Ulmer 2017