Dr. Thomas Ulmer MdEP
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

Umwelt- und Gesundheitsschutz wird praktisch: Dr. Thomas Ulmer MdEP kämpft in Europa für gemeinsame Geodaten

Dr. Thomas Ulmer MdEP setzt sich derzeit verstärkt für die von der EU-Kommission vorgeschlagene gemeinsame Geodaten-Basis ein. Ziel dieses Instrumentes mit dem dem Namen "INSPIRE" ist es den Datenzugriff von privater oder kommerzieller Seite auf öffentliche Daten zu regeln und sie vor allem in ganz Europa vergleichbar zu machen. "Dadurch wird es nun möglich, Informationen über Flüsse, Seen, Bodennutzungen, Schutzgebiete, Vegetation, Vogelflugrouten oder Nistgebiete umgehend auszutauschen", so Dr. Thomas Ulmer.

Das Ganze erleichtert den Schutz vor Epidemien und Seuchen beziehungsweise dient dem praktischen Schutz von Gewässern, Wäldern und Tieren.

Dr. Ulmer sieht in diesem Projekt den größten praktischen Beitrag zum Umwelt- und Gesundheitsschutz, den Europa in den letzten Jahrzehnten geleistet hat.

"Wir haben viel zu lange über theoretische Dinge geredet. Es wird Zeit, dass Umweltschützer konkret zur Tat schreiten können", so Dr. Thomas Ulmer.

In der Tat stößt die angedachte Richtlinie genau in jene schmerzliche Lücke, die viele Unternehmen und Gebietskörperschaften von einem Voranschreiten im Umwelt- und Gesundheitsschutz abgehalten haben, nämlich die nicht vorhandene Datenbasis, die in der Vergangenheit so viele notwendige Investitionen zunichte gemacht hatte.

"Die Kosten für diese Richtlinie rechnen sich mit Sicherheit zu einem Vielfachen", so die Einschätzung von Dr. Thomas Ulmer MdEP. Die Daten werden nach Verabschiedung der Richtlinie in einem so genannten Geo-Portal angeboten. Dies bietet zunächst allen Mitgliedsstaaten einen Zugriff auf die Daten der anderen. Für eine geringe Kostenbeteiligung können dann Privatpersonen und Unternehmen diese in ihren Heimatländern nutzen.

© Dr. Thomas Ulmer 2017