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Benz soll wieder in den Firmennamen des DaimerChrysler-Konzerns - Dr. Thomas Ulmer MdEP will den Erfinder des Autos würdigen

Der Mosbacher Europaabgeordnete Dr. Thomas Ulmer fordert Daimler-Chef Dieter Zetsche dazu auf, bei der Umbenennung des DaimlerChrysler Konzerns den Firmengründer und Erfinder des ersten Autos Carl Benz zu würdigen. "Der Name Benz muss unbedingt wieder im Firmennamen auftauchen", so der Abgeordnete.
Gleich mehrere Argumente führt Ulmer an: 1. Das Unternehmen wolle zurück zu den Wurzeln - der frühere Name war Daimler Benz AG. 2. Außerdem sei der Konzern eindeutig eines der größten Aushängeschilder Baden-Württembergs und da sei es unabdingbar, dass auch die badische Heimat im Namen vertreten sei.

"Gerade die Beschäftigten im badischen Landesteil identifizieren sich im Wesentlichen mit dem Namen Benz", so Dr. Thomas Ulmer. Dies gelte auch für die Bevölkerung. Das Unternehmen hätte durch die Umbenennung in Daimler Benz AG die einmalige Gelegenheit sich als baden-württembergischer Konzern zu präsentieren.

"Diese Chance sollte auf gar keinen Fall ausgelassen werden", weist der Abgeordnete auch auf Fragen von Corporate Identity und Imagebildung hin. Mit seinem Protest reiht sich Dr. Thomas Ulmer in eine bereits lange Reihe badischer Prominenter ein. Angefangen von Robert Mürb von der Landesvereinigung Baden in Europa über die frühere Karlsruher Regierungspräsidentin Gerlinde Hämmerle bis zu zahlreichen lokalen Würdenträgern.

"Wir alle wollen das Gedenken an den Erfinder des Autos Carl Benz erhalten. Benz war ein echter Badener. Er ist in Karlsruhe geboren, hat das Werk in Mannheim gegründet und ist in Ladenburg gestorben. Die erste Autofahrt von Bertha Benz ging durch das nordbadische Kernland von Mannheim nach Pforzheim", so Dr. Thomas Ulmer.

© Dr. Thomas Ulmer 2017