Dr. Thomas Ulmer MdEP
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Grenzenlos: Umweltgifte

Im Zusammenhang mit der europäischen Umweltpolitik müssen auch die Staaten außerhalb der Europäischen Union betrachtet werden. "Wenn man sich in Bezug auf REACH Gedanken über die Einfuhr außereuropäischer Produkte und Chemikalien macht, muss auf der anderen Seite auch berücksichtigt werden, dass Luftverschmutzung, Klimaveränderungen und Umweltgifte der Europäischen Union nicht an geographischen Grenzen Halt machen", betont Dr. Thomas Ulmer, der als Mitglied des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments die Europäische Kommission auf diesen Sachverhalt hingewiesen hat. Ulmer, der mit Forschungsgruppen dieses Bereiches in engem Kontakt steht, wies darauf hin, dass sich die Artkis als Spiegelbild des Schadstoffausstoßes der Europäischen Union anbietet, da dort keine eigenen Schadstoffbelastungen anfallen. Die Europäische Union hat zur Bekämpfung von Umweltproblemen globaler wie regionaler Art eine führende Rolle in verschiedenen internationalen Umweltabkommen übernommen. Die Auswirkungen von Treibhausgasen auf die Arktis und die damit zusammenhängende globale Erwärmung sind integrierender Bestandteil der europäischen Forschung im Bereich Klimawandel. "Die Forschung in den Polargebieten und die Forschung über die Wechselwirkungen zwischen Umweltverschmutzung und Klima, welche auch in das 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union aufgenommen wurden, ist weiterhin zu unterstützen und die Auswirkungen der europäischen Umweltpolitik außerhalb der geographischen Grenzen bei allen Diskussionen um Gesetzgebungsvorhaben zu berücksichtigen", so der Europaabgeordnete Dr. Thomas Ulmer abschließend.

© Dr. Thomas Ulmer 2017