Dr. Thomas Ulmer MdEP
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Ulmer für späteren Schulbeginn

Der Europaabgeordnete Dr. Thomas Ulmer unterstützt den Vorschlag des Ministerpräsidenten für einen späteren Schulbeginn. Als Mediziner hebt er insbesondere die Anpassung an den Biorhythmus der Schüler hervor: "Sowohl der Ulmer Neurologe Manfred Spitzer als auch der Regensburger Schlafforscher Jürgen Zulley kommen zu dem Schluss, dass die biologische Uhr bei jungen Menschen langsamer Tickt", erklärt Ulmer fachkundig, "dies bedeutet, dass die jungen Menschen ganz natürlich später aufstehen und später ins Bett gehen", so Dr. Ulmer weiter. Auch würde sich in zahlreichen Familien der Stress am Morgen deutlich entspannen und auch an ein gemeinsames Frühstück sei wieder zu denken. Mit dieser Argumentation habe Ministerpräsident Öttinger vollkommen Recht. Die Argumente der Kritiker sieht Dr. Ulmer gelassen. Auf die Hinweise, dass ein späterer Schulbeginn das Schulende um ca. eine Stunde verlängert entgegnet er aus dem europäischen Blickwinkel. "Fast alle anderen Europäischen Länder haben die Ganztagsschule. Dieses Bildungskonzept wird sich mittelfristig auch in Deutschland durchsetzen", so Ulmer. In den meisten Ländern Europas beginne der Unterricht daher deutlich später. Seit 1996 können die Lehrer, Eltern und Schüler in der Schulkonferenz selbst entscheiden. Daher fordert Dr. Thomas Ulmer alle Rektoren in der Region auf, dieses Thema auf die Tagesordnung zu setzen. "Es tut mir einfach leid, wenn ich sehe wie die Kinder im Moment, bei Dunkelheit und Minusgraden durch die Gegend laufen." In diesem Zusammenhang sei auch die Diskussion, um das Gewicht der Schultaschen nochmals zu führen. Dr. Ulmer regt an einen Großteil der Bücher in der Schule selbst zu deponieren und bei Bedarf auszuteilen. "Noch immer sind zahlreiche Haltungsschäden auf zu schwere Schultaschen zurückzuführen", so Dr. Ulmer.

© Dr. Thomas Ulmer 2017