Dr. Thomas Ulmer MdEP
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Ulmer bei der Jungen Union Kleiner Odenwald

 
Schwarzach. Ein volles Haus hatte die Junge Union Kleiner Odenwald dieser Tage bei ihrem politischen Weißwurstessen mit dem Europakandidaten Dr. Thomas Ulmer im Cafe ?Wildpark? in Schwarzach. Bei seiner Begrüßung konnte der Vorsitzende sebastian Damm zahlreichen Gäste begrüßen. Zentrales Thema in diesem jahr sei für die JU Kleiner Odenwald die EU-Osterweiterung, in der der Ortsverband eine große Herausforderung sieht. Aus diesem Grund habe man den CDU-Europakandidaten Dr. thomas Ulmer eingeladen, so Damm. Im zusammenwachsenden Europa sollten vorallem traditionen gepflegt und erhalten werden. Nir so könne man die eigene Identität behalten. Zu Beginn seines Vortrags ging Dr Ulmer auf die geschichtliche Entwicklung in Europa ein. Die größte Errungenschaft der letzten Jahrzehnte sei, dass man in Frieden und Stabilität leben könne. Die gelte es zu erhalten und auszubauen. Ulmer steht der Erweiterung der EU positiv gegenüber. Er beobachtet in den zehn neuen osteuropäischen Mitgliedsstaaten eine große Bereitschaft sich stark für eine erfolgreiche Zukunft der Europäischen Gemeinschaft zu engagieren. Auch für die wirtschaftliche Entwicklung biete die Osterweiterung viele Vorteile, so seine diese Länder schon jetzt ein wichtiger Handelspartner der EU. Eine Überflutung mit billigen Arbeitskräften werde es nicht gebe, so Ulmer. Ensprechende Gesetzt würden verhindern, dass die erstensieben Jahre ein unkontrollierter Zuzug von Arbeitnehmern aus den neuen Mitgliedsländern indie Kernländer stattfindet. Deutschland und Österreich hatten sich für die Regelung stark gemacht. Ulmer sprach auch über die zukünftige Sozial- und Gesundheitspolitik. Hier sei eine europaweite Lösung wünschenswert. Allerdings müsse das System sozial ausgewogen sein. ?Bei der Gesundheit darf es kein Arm und Reich geben?, so Ulmer. Ein System wie in den USA müsse in Europa um jeden Preis verhindert werden. Zum Schluss erteilte Thomas Ulmer einer Aufnahme der Türkei befinde sich derzeit noch in einer Situation, die es unmöglich mache, sie in die Gemeinschaft aufzunehmen. So wurden in der Türkei z.B. die Rechte der Frauen immer noch massiv verletzt werden. Mit der Aufnahme der Türkei wurde aber auch der Islam einen starken Einfluss auf Europa nehmen. Dies könne wegen der starken extremistischen Strömungen im Islam zu erheblichen Problemen führen. Außerdem liegen 95 Prozent des türkischen Staatsgebietes in Asien, was eine Aufnahme noch zusätzlich erschwere. 29.03.04
© Dr. Thomas Ulmer 2017